Ford V8 Motor ‘Kurz’- Identifikation

Ford USA hat gleich eine ganze Sammlung an Motoren auf den Markt gebracht. In der Zeit wo Chevrolet eigentlich nur zwei Motoren gebaut hat, war es bei Ford gleich eine ganze Hand voll. Hier nun eine kleine Liste mit den fünf Hauptgruppen.

Schau mal auf den Ventildeckel

Von Hubraum und Leistungsvariationen mal abgesehen, gab es zwischen 1954 und 1990 fünf Hauptgruppen.

Der einfachste und schnellste Weg die entsprechende Baugruppe zu identifizieren ist ein Blick auf die Verschraubung vom Ventildeckel.

  • 2 Schrauben : 239/256/272/292/312  ( von 1954 – 1964)
  • 5 Schrauben: 332/352/360/361/390/391/406/410/427/428 (FE engine)
  • 6 Schrauben: 221/260/289/302/351W
  • 7 Schrauben: 429/460
  • 8 Schrauben: 351C/351M/400

Windsor Motoren

Dieser Motor ist gerade bei den Ford Mustangs sehr weit verbreitet und hat zusätzlich noch folgende Merkmale.

Generell ist das Thermostadtgehäuse hier immer an der Vorderseite der Ansaugspinne montiert.

Bei den 289|302|351W sind die Schrauben der Ansaugspinne immer gerade von oben an den Block geschraubt.

Ein weiteres Merkmal sind die 5/8″ 18 mm Zündkerzen

351W und 302 sind sehr ähnlich und nur an der unterschiedlichen Deckhöhe zu erkennen.
Beim 351 ist am Verteilerfuß ein Absatz zu erkennen, der beim 302 nicht existiert. Vor 1977 hatte die Ansaugspinnen noch vier Schrauben mehr an der Ansaugspinne(12 oder 16).
Wenn der Motor 16 Schrauben hat, so ist das auf jeden Fall ein 351W.

M-Serie 335

Den 351M/400 gibt es nur mit “kleinen” Kanälen, die sogar noch etwas kleiner sind als die vom 351C 2V. Alle Ansaugspinnen von der M-Serie haben keine Wasserkanäle oder Thermostadtgehäuse.

Bei allen ist die Verschraubung der Benzinpumpe über einander.

Der einzige Unterschied zwischen dem 400 und 351 sind die Kolben und die Kurbelwelle. Die Köpfe sind komplett identisch.

351M und alle 400 haben das gleiche Getriebeglocken-Design wie die 429/460

Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit herauszufinden, ob es sich bei der M-Serie um einen 351 oder 400 handelt. Man muss die Ölwanne abnehmen und auf die Gussnummer der Kurbelwelle schauen. Der 400er hat 5M, 5MA oder 5MAB. Eine 351er Welle hat den Code 1K.

Es gibt ein paar seltene 400er-Motoren mit 302 Getriebeglocke aus dem Jahr 1973. Hier wurden die oberen beiden Schrauben versetzt, weil in einigen Fahrzeugen nicht genug Platz für die Verschraubung war. Der Rest passt jedoch.

https://www.fordification.com/tech/engineID-V8.htm

FE /FT Motoren

Diese Motoren sind leicht an einem Ihrer Schwachpunkte zu erkennen. Die Ansaugspinne hängt hier mit unter dem Ventildeckel. Außerdem haben diese Blöcke eine ganz flache Ölwanne da die Unterkante des Blocks über die Hauptlager reicht. Die einzige Möglichkeit hier den aktuellen Hubraum zu prüfen ist das Messen von Bohrung und Hub. Die Gussnummer 352 auf dem Block steht bei allen Motoren auf der Seite.

Ein guter Tipp um einen 360er auf Zack zu bringen ist die Kurbelwelle und Pleuel vom 390 einzubauen. Hier kann tatsächlich der Rest vom Motor einfach so bleiben. Nur Kurbelwelle und Pleuel müssen getauscht werden. Alle Anbauteile sind hier auf null gewuchtet und können untereinander getauscht werden.

385 Series (Lima)

Das ist einfach, hat der Motor ein Thermostadtgehäuse auf der Ansaugspinne, das von oben verschraubt ist so handelt es sich um einen 429/460.

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